150 Jahre „Das Kapital“

Vor 150 Jahren veröffentlichte Karl Marx den ersten Band seines Werkes „Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie“. Nur wenige Texte haben das Kritische Denken derart nachhaltig geprägt und sind über all die Jahre ein wichtiger Bezugspunkt in den Kämpfen gegen den Kapitalismus geblieben. So gesehen ist „Das Kapital“ tatsächlich das – von Marx selbst so bezeichnete – „furchtbarste Missile, das den Bürgern noch an den Kopf geschleudert worden ist“. In dieser dreitätigen Konferenz werden wir nicht fragen müssen, ob wir das „Kapital“ in den Kämpfen der Gegenwart brauchen, sondern wieviel davon und welches denn notwendig ist, wie es im Lichte feministischer und postkolonialer Theorien gelesen werden kann und wo die Leer- und Schwachstellen liegen, die es zu bearbeiten gilt. Mit Vorträgen und Workshops von Michael Heinrich, Renate Nahar, Käthe Knittler, Rene Bohnstingl, Daniela Holzer, Lukas Egger, Leo Kühberger, Martin Birkner, Feo.ry Kollektiv und Kolya Abramsky.

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