Lukas Egger: Die Camera obscura der Warenform. Findet sich im Kapital eine Theorie des Ideologischen?

Samstag, 6.5., 16 Uhr 30 bis 18 Uhr 30, 3. Stock

 

Als Ideologien werden in der marxistischen Debatte weithin Vorstellungen bezeichnet, die zur Naturalisierung, Legitimierung und dem Unsichtbarwerden von Herrschaftsverhältnissen beitragen. Marx und Engels waren mit ihrer Deutschen Ideologie von 1845 die ersten, die sich an einer gesellschaftswissenschaftlichen Analyse von ideologischen Formen versucht haben. Der Vortrag widmet sich der Frage, ob sich auch in Marx‘ Kapital eine Theorie des Ideologischen finden lässt und ob diese auch in der Gegenwart zur Analyse der ideologischen Verzerrung der kapitalistischen Gesellschaft nutzbar gemacht werden kann.

 

Lukas Egger (Wien) ist Politikwissenschaftler. Seine Forschungsschwerpunkte sind Gesellschaftstheorie von und im Anschluss an Karl Marx, Wissenschaftstheorie, sowie Rassismus- und Antisemitismusforschung.

 

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