Michael Heinrich: Kapitalismus und Krise

Samstag, 6.5., 10 bis 13 Uhr, 2. Stock

 

Seit bald zehn Jahren taumelt der Kapitalismus von einer Krise in die nächste. Der bürgerlichen Ökonomie, in ihrer aktuell neoklassischen Spielart, bleiben Krisen stets fremd, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, und wenn es dann doch ist, werden Störungen von außen verantwortlich gemacht, die es zu beheben gilt. Ganz anders ist das in der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie, die den grundsätzlich krisenhaften Charakter der kapitalistischen Produktionsweise hervorhebt. Neben einer Kritik gängiger Krisenerzählungen werden in diesem Workshop die Ansätze Marxscher Krisentheorie behandelt.

 

Michael Heinrich (Berlin) ist Mathematiker und Politologe, Mitarbeiter an der MEGA (Marx-Engels-Gesamtausgabe) Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Marxsche Theorie und die Geschichte ökonomischer Theoriebildung. Seine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie gehört zu den meistgelesenen im deutschen Sprachraum.

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